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Operativ Tidsperiod


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      1950      1960      1970      1980      1990

 

 

Multiplexutrustning TM-3
(Siemens Rel 13 G 13s)

Tillverkare Siemens & Halske Aktiengesellschaft, Tyskland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modulations-Gestell Rel 13 G 13s für 11 Sprechkreise

Bild 1

Modulations-Gestell Rel 13 G 13s für 11 Sprechkreise

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel einer PPM-Richtfunkverbindung für 22 Sprechkreise mit zwei Endstellen und einer Zwischenstelle

Bild 2.

Beispiel einer PPM-Richtfunkverbindung für 22 Sprechkreise mit zwei Endstellen und einer Zwischenstelle

Större bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zulässige Grenzen für die frequenzabhängige Änderung der Restdämpfung, bezogen auf 800 Hz; Mittelwert für alle 22 Kanäle

Bild 3

Zulässige Grenzen für die frequenzabhängige Änderung der Restdämpfung, bezogen auf 800 Hz; Mittelwert für alle 22 Kanäle

Större bild

Bakgrund

TM-3 ingick i det tidiga provnätet för radiolänk som realiserades i mitten av 1950-talet i form av ett huvudstråk Stockholm- Norrköping. I ett första skede byggdes provnätet inklusive anslutningslänkar till Lfc i metervågsteknik (GEC frekvensmodulerad, 2- och 5-kanal FDM). Provnätet kompletterades med Siemens decimetervågslänk (RLX-51 och multiplex TM-3) till kapaciteten 23 kanaler.

 

 

Utdrag ur beskrivning, fastställd 5/10 1959 av Ove Norell/Hans Franzén

 

I. ANWENDUNG

Zur Mehrfachausnutzung von Richtfunkverbindungen werden in vielen Fällen die Verfahren der Pulsmodulationstechnik (Zeitmultiplex) angewendet, weil sie -insbesondere bei kleineren Sprechkreiszahlen -geringere Anforderungen an die Funkgeräte stellen. Beim Zeitmultplex-Verfahren dienen die Lücken zwischen den Impulsen eines NF-Kanals zur gleichzeitigen Übertragung von Impulsen weiterer NF-Kanäle.

 

Unser Richtfunksystem PPM 24 arbeitet mit Pulsphasenmodulation (PPM). Dabei moduliert die spannung (Sprache, Ruf, Wahl oder Telegrafie) die Phasenlage der einzelnen Kanalpulse (Impulsfolgen); die Amplitude und die Dauer (zeitliche Länge) sind bei allen Kanalpulsen gleich.

 

Die hier beschriebene Modulations-Einrichtung für 24. Kanäle besteht aus zwei Gestellen Rel 13 G 13s mit je 12 Kanälen in beiden Übertragungsrichtungen. Von den 24 Kanälen dieser Einrichtung dienen 22 zum Fernsprechen (Sprachband 300 bis 3400 Hz); ihre Ubertragungseigenschaften entsprechen den Empfehlungen des CCIF für Weitverkehr. Der Kanal 1 wird bei jedem Gestell mit einem "Kennton" unterschiedlicher Frequenz belegt, um die fernen teile unabhängig voneinander mit den zugeordneten Sendeteilen zu synchronisieren.

 

An Stelle von 2 x 3 Sprechkanälen lassen sich in jedem Gestell durch Austauschen von Einschüben zwei Breitbandkanäle (Frequenzband 0,03 bis 11 kHz) einrichten, die sich zur Übertragung von Rundfunkprogrammen, Schirmbildern, Faksimile usw. eignen. Durch Anschluß einer Wechselstrom-Telegrafie-Einrichtung kann jeder Sprechkanal für 24 Wechselstrom-Telegrafie-Kanäle ausgenutzt werden. Mit Hilfe von Zusatz-Einrichtungen ist auch eine gemischte Belegung der Sprechkanäle (im Bereich 300 bis 3400 Hz) möglich, z.B. mit Sprache (im Teilbereich 300 bis 2400 Hz) und mit Überlagerungs-Telegrafie-Signalen des Siemens-Hell-ÜT-Systems (im Teilbereich 2700 bis 3400 Hz).

 

In jedem Sprechkanal wird oberhalb des Sprachbandes zusätzlich ein 4-kHz-Ton übertragen, der sich zur Durchgabe von Ruf-, Wahl-und Zählzeichen oder von Zustandsmeldungen (Kanal belegbar oder nicht belegbar) tasten läßt. Die Nachrichten im Frequenzbereich 300 bis 3400 Hz (Sprache oder WT oder Sprache und ÜT) und die 4-kHz-Signale im sog. systemeigenen Wahlkanal können mit ausreichender Sicherheit und Güte gleichzeitig übertragen werden.

 

Bild 1 zeigt ein Modulations-Gestell, das mit Einschüben für 11 Sprechkanäle und 1 Kenntonkanal (Synchronisierkanal) in beiden Übertragungsrichtungen ausgerüstet ist. In Bild 2 ist ein Beispiel für den Aufbau einer PPM-Richtfunkverbindung mit zwei Endstellen und einer Zwischenstelle dargestellt.

 

Das Funkgestell enthält Sendeteil, Empfangsteil und Antennenweiche zur radiofrequenten Übertragung der von den beiden Modulations-Gestellen erzeugten phasenmodulierten Pulse. Die niederfrequenten Ein-und Ausgänge der Modulations-Gestelle sind vierdrähtig; für den Übergang auf Zweidrahtleitungen werden Gabelgestelle benötigt; diese enthalten außer den Gabeln auch Rufsätze zur Umformung von Gleichstrom-Rufsignalen, Wechselstrom-Rufsignalen (25 oder 50 Hz) oder von Wahlsignalen (50 Hz) der Teilnehmerseite in Gleichstromzeichen zur Tastung der systemeigenen 4-kHz-Wahlkanäle und umgekehrt.

 

II. ELEKTRISCHE WERTE

A. Allgemeine Werte 

Anzahl der Sprechkreise

 

     1 Modulations-Gestell

11

     2 Modulations-Gestelle

22

Anzahl der Wechselstrom-Telegrafie-Kanäle je Sprechkanal

24

Anzahl der Kennton-Kanäle (Synchronisierkanäle) je Gestell 

1

 

 

B. NF-Eingang und -Ausgang (vierdrähtig), F2-seite 

Sprachfrequenzband

 

Normal

300 bis 3400 Hz

bei Einsatz von Siemens-Hell-ÜT im Bereich

2700 bis 3400 Hz

mit Zusatz-Einrichtungen einschränkbar auf

300 bis 2400 Hz

Relativer Eingangs-und Ausgangspegel am Anschlußfeld

-0,4 N (-3,47 db)

Meßpegel am Schaltfeld

 

Eingangspegel 

-2 N (-17,4 db)

Ausgangspegel 

+1 N (+ 8,7 db)

einstellbar in sechs Stufen zu je 

0,1 N (0,87 db)

Eingangs-und Ausgangs-Scheinwiderstand

 600 Ω

bei einem Reflexionsfaktor 1)  von

< 15%

Grundgeräusch 2) am relativen Pegel +1 N(+8,7 db)

 < 1 mV

Restdämpfungs-Verzerrung 3), bezogen auf 800 Hz  

Mittelwert für alle Kanäle (Bild 3)

1/5 der CCIF-Toleranz

Summe der Klirrprodukte innerhalb eines

 

Sprechkanals bei Normalpegel  

etwa 1%

 Nebensprechdämpfung 4)

 

Grundwerte der Dämpfung zwischen allen 22 Kanälen

> 7,5 N (> 65 db)

  

1) Eingangs- und Ausgangswiderstand werden in Reihe geschaltet und der Reflexionsfaktor gegen 1200 Ω gemessen.

 

2) Messung mit Geräuschspannungsmesser mit A-Filter nach CCIF bei Schleifenschaltung von Sende-und Empfangsteil.

 

3) Für einen einzelnen Kanal darf die Restdämpfungs-Verzerrung 2/5 der CCIF-Toleranz betragen.

 

4) Messung bei 800 Hz mit Geräuschspannungsmesser mit A-Filter nach CCIF, NF-Eingang und -Ausgang mit 600 Ω abgeschlossen. Das Grundgeräusch und die durch die Richtfunkstrecke hinzukommenden Geräusche sind von den gemessenen Werten abzuziehen (quadratische Subtraktion).

  

C. 4-kHz-Wahlkanal zur Übertragung von Ruf, Wahl und Zustandsmeldungen (Sprechkanal-Überwachung)

Am Eingang (S2 an) wird angelegt:

 

bei Zeichenübertragung

Erde (Potential V1)

keine Zeichenübertragung

kein Potential oder -36 bis -75 V (Potential V3)

Am Ausgang +) (S2 ab) wird abgegeben,

wenn Strecke in Ordnung:

 

bei Zeichenübertragung

Potential V1

keine Zeichenübertragung

kein Potential

wenn Strecke gestört:

 

bei Zeichenübertragung

Potential V3

keine Zeichenübertragung

Potential V3

+) Auf der Empfangsseite ist eine Relaiskontakt-Belastung bis etwa 100 mA möglich

  

D. Pulsfreguenter Ausgang und Eingang, F1-Seite

Dauer der Kanalimpulse, gemessen in halber Impulshöhe

etwa 0,6 µs

Größter Zeithub+)

etwa ±0,2 µs

Pulsamplitude

etwa 10 V

Eingangs- und Ausgangs-Widerstand, angepaßt an Koaxialleitung mit

Z = 75 Ω

  

E. Stromversorgung

Netzspannung

110 oder 220 V

Zulässige Netzspannungsschwankungen

 

bei Einhaltung der Kennwerte

±3%

gute Betriebsverhältnisse noch bei

+5%

Netzfrequenz

50 oder 60 Hz +10%

Aufgenommene Leistung je Gestell

 

bei Bestückung für 12 Kanäle

etwa 400 VA

           für 6 Kanäle

etwa 350 VA

 

+) Bei Meßpegel ist der Zeithub 35% des Größtwertes.

 

Drifterfarenheter

När jag började på TV6 fanns dessa Siemens muxar i nätet. 12 kanaler i varje stativ. De 4 första kanalerna hade annorlunda kanalbygelproppar för LF in och ut.

Även Telia hade dessa muxar och körde då  4 modulationskanaler med större bandbredd. I FTN kopplades 2 stativ parallellt och fick 22 kanaler. Det gick åt 2 kanaler för att hålla isär stativen. Trafikintensiteten var låg. Man använde PPM, pulsfasmodulation.

Ett oscilloskop med cirkulärt svep användes vid felsökning. På skärmen sågs en cirkel med 24 pulser. En provton eller signaljord fick pulserna att reagera. Det gick inte att mäta modulationsgraden på det cirkulära svepet utan man fick en indikering att något hände.

Muxen var välbyggd och helt rörbestyckad. Ingående rör jag minns CCa (E88CC), C3g, C3m, F2a. Det senare ett seriestabbrör i kraftenheten. Siemens strävade efter så lite elektronrör som möjligt. Dessa var ju ett svag punkt på grund av åldring mm.

Minns att vid TM-3-kursen berättade läraren att man i stället för multivibrator använde multiarkoppling. Den krävde ett rör mindre, men en transformator i stället.

Muxarna fick ålderskrämpor på slutet. Elektrolyterna i apparathyllorna torkade och fick bytas. Där inuti blev varmt.

 

 

Sammanställt av Roland Persson

Senast uppdaterad 2014-03-05

 

Källor:

Utdrag ur beskrivning, fastställd 5/10 1959 av Ove Norell/Hans Franzén

Uppgifter från FHT

Drifterfarenheter från Bengt Eliasson